22:22 20 November 2017
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    Russische Proton-Rakete startet am Donnerstag mit japanischem Telekom-Satelliten ins All

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    MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). Der japanische Telekom-Satellit JCSat 11 wird am 6. September mit einer russischen Trägerrakete vom Typ Proton-M vom Weltraumbahnhof Baikonur ins All geschossen.

    Das teilte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos am Mittwoch RIA Novosti mit. Nach seinen Angaben ist der Start für 02.43 Uhr Moskauer Zeit (00.43 Uhr MEZ) angesetzt.

    Der japanische Satellit mit mindestens 15 Jahren Betriebszeit ist für Fernseh- und Radioausstrahlungen und für Kommunikationsdienstleistungen in Japan, anderen Staaten der Pazifikregion und auf Hawaii bestimmt. Der Satellit wird zu einem Reserveapparat im Rahmen der Orbitalgruppierung JSat.

    Das Unternehmen JSat Corp. ist mit acht geostationären Satelliten einer der größten Betreiber der Satellitenverbindung in der Asiatisch-Pazifischen Region.

    Der Start wird vom russisch-amerikanischen Joint Venture International Launch Services (ILS) organisiert, dessen Gründer Space Transport Inc. (USA), das Chrunitschew-Zentrum und der Raketenhersteller Energija sind. ILS bietet auf dem Weltmarkt Starts mit schweren russischen Trägerraketen Proton an. Seit 1999 organisierte ILS bereits 41 Starts der Proton-Rakete.

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