02:59 22 November 2017
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    Japanisches Satellitenunternehmen hält trotz Raketen-Crash an Plänen fest

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    TOKIO, 06. September (RIA Novosti). Der missglückte Start der Trägerrakete Proton-M mit dem japanischen Nachrichtensatelliten JCSat 11 wird die Pläne seines Produzenten JSat Corporation nicht beeinflussen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

    „Die Versicherung wird die Kosten des Satelliten und die Ausgaben decken, die mit dem Start zusammenhängen. Deshalb wird der Einfluss des Unglücks

    minimal sein“, wird in der Mitteilung betont.

    Im Pressedienst von JSat Corporation weigerte man sich, RIA Novosti die Versicherungssumme und die Größe des Schadens zu nennen. Über weitere Schritte der Korporation im Zusammenhang mit dem misslungenen Start wurden auch keinen Angaben gemacht.

    „Dieser Satellit wurde als ein Reserveraumapparat gestartet, den ein anderer in der Zukunft ablösen sollte. Deshalb wird sich der Misserfolg keinesfalls auf Übertragungsleistungen auswirken, die derzeit erbracht werden“, heißt es in der Mitteilung.

    Die russische Trägerrakete Proton-M mit dem japanischen Satelliten wurde am Donnerstag um 02.43 Uhr Moskauer Zeit gestartet. Nach Angaben von Roskosmos (Russische Raumfahrtagentur) ereignete sich die Havarie 139 Sekunden nach dem Start in einer Höhe von 76 Kilometern, als die Triebwerke der zweiten Stufe nicht zündeten.

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