16:09 23 November 2017
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    Raketenbauer Chrunitschew will Fehler bei Proton-Rakete schnellstmöglich beheben

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    Der russische Raketenbauer Chrunitschew, der Proton-M-Trägerraketen herstellt, wird nach dem missglückten Start vom Donnerstag auf die Behebung der Mängel hinarbeiten und dabei die Schlussfolgerungen der zuständigen Kommission berücksichtigen.

    MOSKAU, 06. September (RIA Novosti). Der russische Raketenbauer Chrunitschew, der Proton-M-Trägerraketen herstellt, wird nach dem missglückten Start vom Donnerstag auf die Behebung der Mängel hinarbeiten und dabei die Schlussfolgerungen der zuständigen Kommission berücksichtigen.

    Chrunitschew werde alles daran setzen, ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden und den Betrieb der Proton-Raketen schnellstmöglich wiederaufzunehmen, sagte der offizielle Unternehmenssprecher Alexander Bobrenjow am Donnerstag in Moskau.

    Nach dem Start einer Proton-M-Rakete mit einem japanischen Kommunikationssatelliten in der Nacht zum Donnerstag vom kasachischen Raumbahnhof Baikonur gab es Probleme beim Betrieb der zweiten Raketenstufe. Aus noch nicht ganz geklärten Gründen explodierte die Rakete, deren Trümmer in der kasachischen Steppe niedergingen.

    "Zur Klärung der Unglücksursachen wurde eine Kommission gebildet. Wir werden die Empfehlungen der Kommission berücksichtigen", sagte Bobrenjow.

    Der japanische Satellig JCSat 11 war für 300 Millionen US-Dollar versichert worden.

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