09:04 21 November 2017
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    Weitere Fragmente von abgestürzter Proton-Rakete und Satellit in Kasachstan gefunden

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    Fachleute haben am Absturzort in der kasachischen Steppe weitere Fragmente einer Proton-M-Trägerrakete und eines japanischen Kommunikationssatelliten gefunden.

    ASTANA, 08. September (RIA Novosti). Fachleute haben am Absturzort in der kasachischen Steppe weitere Fragmente einer Proton-M-Trägerrakete und eines japanischen Kommunikationssatelliten gefunden.

    Das teilte die Pressestelle des kasachischen Zivilschutzes am Samstag in Astana mit. Bislang konnten eine Düse des Triebwerks der dritten Raketenstufe sowie noch ein Fragment der Trägerrakete und ein Teil des Raumapparates entdeckt werden. Am Absturzort wurden auch Bodenproben genommen.

    Zuvor wurden im kasachischen Gebiet Karaganda bereits etwa 15 Teile der Rakete gefunden, die in der nacht zum 6. September in der 139. Flugsekunde in einer Höhe von 76 Kilometern explodiert war. Vorläufigen Angaben zufolge hatten die Ausrüstungen nicht richtig funktioniert, die die Schubkraft lenken.

    Beim Start war die Rakete mit knapp 650 Tonnen extrem toxischen Brennstoffs getankt gewesen. Zum Zeitpunkt des Absturzes hatte die Rakete noch 219 Tonnen Treibstoff. Das ist bereits der sechste Absturz einer vom kasachischen Raumbahnhof Baikonur gestarteten Rakete.

    Die nationale Luft- und Raumfahrtbehörde Kasachstans und die russische Raumfahrtagentur Roskosmos beschlossen, die Starts von Proton-Raketen aller Modifikationen bis zur Klärung aller Umstände des Unglücks zu verbieten.

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