12:04 24 November 2017
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    Roskosmos-Chef schließt Erkrankungen wegen abgestürzter Raketenteile in Kasachstan aus

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    MOSKAU, 13. September (RIA Novosti). Laut dem Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, Anatoli Perminow, gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Erkrankungshäufigkeit der kasachischen Bürger und den Folgen der Raketen-Raumfahrt.

    Das teilte Perminow, Leiter von Roskosmos in einem Interview mit der Zeitung „Moskowski Komsomolez“ mit.

    „Es muss betont werden, dass die Bevölkerung, die nahe der Aufschlagsstellen der Wrackteile von Trägerraketen lebt, zuvor den Emissionen und Abfällen von Werken der Chemie- und des Hüttenindustrie Russlands und Kasachstans ausgesetzt wurde, was Medien aus irgendeinem Grunde vergessen“, fügte er hinzu.

    Ihm zufolge fallen die Raketenstufen, Brennstoff- und Oxydatorbehälter, Heckzellen und Bugverkleidungen in der Tat nieder, doch erfolge das in speziell vorgesehenen Gebieten.

    „Unsere Spezialisten machen ab 2000 alles für die Sicherheit der Bevölkerung, die in der Nähe dieser Gebiete lebt. Nach den jüngsten Angaben wurden keine Giftstoffe in den Wasser- und Bodenproben entdeckt. Alle großen Fragmente der Trägerraketen wurden abtransportiert“, betonte Perminow.

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