19:53 15 November 2018
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    ISS-Besatzung glücklich über Ausgang der riskanten Landung

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    SWJOSDNYJ GORODOK (Gebiet Moskau), 23. Oktober (RIA Novosti). Die 15. Besatzung der Internationalen Raumstation ISS ist nach der harten Landung der Sojus-Kapsel am Sonntag in guter Verfassung.

    Auf ihrer ersten Pressekonferenz nach der Rückkehr sprachen die beiden russischen Raumfahrer Fjodor Jurtschichin und Oleg Kotow sowie der malaysische Sheikh Muszaphar Shukor, der als erster Astronaut seines Landes im All war, davon, dass die Landung für sie vor allem ein freudiges Ereignis war. Die Kosmonauten mussten jedoch wegen eines Computerfehlers die achtfache Erdbeschleunigung aushalten.

    Auf die Frage von RIA Novosti berichtete Jurtschichin davon, wie die Druckbelastung bei der Landung allmählich wuchs und letztendlich den kritischen Wert von 8,56 Einheiten erreichte. „Als die Druckbelastung den Wert von sieben Einheiten überstieg, haben wir nicht mehr unser Befinden an die Erde gemeldet, um Atem zu sparen. Doch kein Besatzungsmitglied verlor die Sehkraft oder das Bewusstsein. Wir begriffen, dass wir einfach Geduld haben müssen.“

    Der malaysische Astronaut dankte den russischen Experten für die gute Vorbereitung auf alle Unwägbarkeiten des Flugs, die er in der Druckkammer und in den Zentrifugen absolviert hat. Er erinnerte sich vor allem, dass er bei der Landung viele kasachische Kinder sah, denen er freudig zugewinkt hatte. Noch kurz zuvor hatte er davon gesprochen, dass er bei der Landung den Eindruck nicht losgeworden sei, dass ihm ein großer Elefant auf der Brust laste.

    Kotow, auf seinen Gesundheitszustand angesprochen, sagte nüchtern, er fühle sich „praktisch gut. Es gab nichts Außergewöhnliches. Das Befinden entsprach den Bedingungen der Landung.“

    "An die Schwerkraft der Erde habe ich mich wieder gewöhnt“, beschrieb Jurtschichin seine Verfassung.

    Ihm stand Sheikh Muszaphar Shukor nicht nach. Er fühle sich hervorragend und harre auf den nächsten Flug in den Kosmos - dann aber für sechs Monate und nicht nur für eine Woche, gestand er.

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