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    Drei GLONASS-Navigationssatelliten mit Proton-Trägerrakete auf Umlaufbahn gebracht

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    Russisches Navigationssystem GLONASS (170)
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    MOSKAU, 26. Oktober (RIA Novosti). Die vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) gestartete Trägerrakete Proton-M hat gleich drei Satelliten des Globalen Navigationssatellitensystems (GLONASS) auf eine Umlaufbahn gebracht.

    Das teilte ein Vertreter von Roskosmos (Russische Raumfahrtagentur) RIA Novosti mit.

    Das war der erste Start nach der jüngsten gemeinsamen Sitzung der Regierungskommissionen von Kasachstan und Russland zur Untersuchung der Ursachen des Absturzes der Trägerrakete Proton-M am 6. September 2007.

    Die GLONASS-Orbitalgruppierung ist für die globale navigatorische Sicherstellung der Nutzer auf dem Boden, der See, in der Luft und im Weltraum sowie für die Ortung von Schiffen, Flugzeugen und Spezialfahrzeugen bestimmt.

    Für die Bestimmung der Raumkoordinaten und der Zeit ist der Empfang der Signale gleichzeitig von vier Satelliten erforderlich. Mit Hilfe der GLONASS-Empfänger ist die Bestimmung von drei Koordinaten der Ortslage des Nutzers und der Geschwindigkeit seiner Bewegung möglich.

    Die schwere Trägerrakete der Proton-Klasse, die von Spezialisten des Staatlichen Chrunitschew-Raumfahrtzentrums entwickelt wurde, wird auch bei der Einsteuerung von Satelliten ausländischer Produktion aktiv eingesetzt.

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