12:22 27 September 2016
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Ex-Mitarbeiter will NASA-Geheimnis über Mond enthüllen

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Der frühere Chef des Fotodienstes für das NASA-Mondprogramm, Ken Johnston, will am Dienstag in Washington der Öffentlichkeit vorenthaltene Daten über spektakuläre Funde der US-Astronauten auf dem Mond präsentieren.

WASHINGTON, 30. Oktober (RIA Novosti). Der frühere Chef des Fotodienstes für das NASA-Mondprogramm, Ken Johnston, will am Dienstag in Washington der Öffentlichkeit vorenthaltene Daten über spektakuläre Funde der US-Astronauten auf dem Mond präsentieren.

Über 40 Jahre, so wird wohl seine Kernthese im Nationalen Presseklub lauten, sind sie von der US-Regierung vorsätzlich geheim gehalten worden.

Die Pressekonferenz wird mit der Schlagzeilen machenden Theorie angekündigt, dass die bisher geheimgehaltenen Funde auch der Grund für den neuen „Wettlauf zum Mond“ seien, zu dem die USA, Russland, Japan, China und Indien in den Startlöchern stehen.

Vor 40 Jahren, so heißt es in der Vorabinformation für die Presse, haben die US-Astronauten bei ihrer Mondlandung Gegenstände entdeckt und fotografiert, die an alte Ruinen erinnern würden, die nicht natürlicher Herkunft seien. Außerdem hätten sie eine bisher unbekannte Technologie der Gravitationssteuerung aufgespürt. Johnston sei jedoch damals von der Regierung ausdrücklich angewiesen worden, alle Aufnahmen von den außerirdischen Fundstücken zu vernichten.

Johnston will nun einige der Fotos am Dienstag publik machen, die er heimlich gerettet und aufbewahrt haben will.

Auch die Autoren des Buches „Dunkle Mission - Die Geheimgeschichte der NASA“ (Dark Mission: The Secret History of NASA), Richard Hoagland und Michael Barra, hat Johnston in das Geheimnis der von ihm unterschlagenen Mondaufnahmen eingeweiht. Die Neuerscheinung hat es binnen einer Woche zum Bestseller der "New York Times" geschafft.

Von Maßregelungen der NASA gegenüber Johnston ist nun die Rede. Dennoch wird er gemeinsam mit Richard Hoagland in Washington vor die Presse treten. Der frühere NASA-Berater Hoagland hat sich in den USA nicht zuletzt dadurch einen Namen gemacht, dass er der amerikanischen Raumfahrtbehörde so manches „Weltraumrätsel“ entlockt und dem Publikum serviert hat.

Johnston und Hoagland wollen ihrer Ankündigung zufolge den dokumentarischen Nachweis antreten, dass die NASA nicht, wie üblicherweise angenommen, eine zivile Einrichtung ist. Sie bezeichnen die Behörde als ein getarntes „Verteidigungsamt der USA“, das alle Vollmachten des Kongresses hat, der Öffentlichkeit wichtige wissenschaftliche und technische Informationen vorzuenthalten.

Hoagland setzt die These im Umlauf, dass die Astronauten vom Mond Proben „sehr perfekter Technologien“ mit auf die Erde gebracht haben. Diese Technologien sollen nun den Anstoß dafür gegeben haben, dass die führenden Weltmächte nach fast 30 Jahren nun wieder die Jagd zum Himmelstrabanten anvisieren.

„Dank der erstaunlichen Entdeckungen, die die NASA während des Apollo-Programms auf dem Mond gemacht, auf die Erde gebracht und über eine ganze Generation geheim gehalten hat, wird der neue Wettlauf zum Mond anders ausgehen, als der Prestigestreit zwischen den USA und der Sowjetunion vor fünfzig Jahren. Das neue Rennen wird das Schicksal menschlicher Existenz auf der Erde entscheiden“, lässt Hoagland das interessierte Publikum wissen.

Johnston und Hoagland sehen den Grund für das Bestreben der USA, die Starts der Shuttles schnell vorantreiben, auch darin, dass das Programm bis 2010 vorzeitig beendet werden soll, um sich mit voller Kraft auf das Constellation-Programm eines neuen Mondflugs konzentrieren zu können. Nicht zuletzt Russlands Ankündigung, bis 2025 die Mondlandung und den Bau einer Mondstation anzupeilen, hat der NASA über Nacht buchstäblich Flügel verliehen, meinen die beiden.

„Woher kommt das neue globale Interesse an dem Mondprogramm des 21. Jahrhunderts? Über 30 Jahre wurde der Mond fast vollständig ignoriert. Kann es sein, dass durch das Apollo-Programm derart wichtige Funde auf dem Mond gemacht worden sind, die uns die NASA vorenthalten wollte und musste?“ Die Ankündigung der Pressekonferenz verzichtet auf jeden Fall nicht darauf, einen immensen Spannungsbogen aufzubauen.

Der Mitverfasser des 550-seitigen Bestsellers über die mysteriöse NASA-Mission und bekannte Luft- und Raumfahrtexperte Michael Barra hat gegenüber der Presse eingeräumt, dass der profilierte NBC-Weltraumexperte James Oberg harsche Kritik an Johnstons Theorien geübt und die These über die Mondaufnahmen zerschlagen hat. „Idiotische Beschuldigungen“, schimpfte er Johnstons Geschichte.

Barra behauptet dennoch, dass Johnston auf der Pressekonferenz Beweise für seine Behauptungen auf den Tisch legen wird. Offiziell wollte in den USA indes niemand etwas zu den angeblich geretteten Mondaufnahmen sagen.

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