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    Gefahr durch Sonnenstürme: Russland setzt „Patrouille“ ein

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    MOSKAU, 30. Januar (RIA Novosti). Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos hat das als einmalig geltende Projekt unter dem Namen „Ständige Weltraum-Sonnenpatrouille“ abgesegnet, um die Schäden durch die Solarstrahlung zu reduzieren.

    Roskosmos-Vizechef Witali Dawydow habe die „Patrouille“ mit einer Resolution vollständig gebilligt, teilte die Behörde am Freitag mit.

    Das Projekt sei „von weltweit hoher Priorität“. Dadurch werde eine grundsätzlich neue Dienstleistung ermöglicht: Die beobachteten Werte der Sonnenstrahlung würden allgemein zugänglich sein.

    Es gehe unter anderem darum, die gefährlichen Auswirkungen der Sonneneruptionen auf die Erde vorherzusagen.

    Die starke Sonnenstrahlung könne Pannen bei Pipeline- und Stromnetzen, aber auch Wetteranomalien und Gesundheitsschäden verursachen, betont Roskosmos unter Berufung auf russische und ausländische Studien.

    Die „Sonnenpatrouille“ werde unter anderem vom Pulkowo-Observatorium und dem Fjodorow-Institut für angewandte Geophysik wissenschaftlich-technisch unterstützt. Die für das Projekt extra entwickelten elektronischen und optischen Geräte überträfen weit die ausländische Konkurrenz.

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