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    Irans Satellit bleibt über zwei Monate im Orbit

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    Iran will seinen ersten eigenen Satelliten etwa zwei Monate in der Umlaufbahn belassen.

    TEHERAN, 04. Februar (RIA Novosti). Iran will seinen ersten eigenen Satelliten etwa zwei Monate in der Umlaufbahn belassen.

    "Unter Berücksichtigung der begrenzten Betriebszeit der Batterie wird sich der Satellit im Orbit mindestens zwei Monate aufhalten. In dieser ganzen Zeit werden die von iranischen Spezialisten geschaffenen Bodenkontroll- und -leitstationen Verbindung zu dem Satelliten halten", sagte Reza Taghipour, Chef der iranischen Luft- und Raumfahrtbehörde, am Mittwoch nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA.

    Iran hatte am Montag mit seiner Trägerrakete "Safir-2" ("Bote") den ersten selbst gebauten Satelliten namens "Omid" ("Hoffnung") auf eine erdnahe Umlaufbahn gebracht.

    Nach Angaben der iranischen Raumfahrtbehörde bewegt sich der 72 Kilogramm schwere Satellit in einer 450 Kilometer von der Erde entfernten Umlaufbahn.

    Nach dem Start des Satelliten hatten die USA, Großbritannien und Frankreich ihre Beunruhigung über die Entwicklung des iranischen Raketenprogramms geäußert. Daraufhin beschwichtigte Teheran die westlichen Staaten mit der Erklärung, mit dem Weltraumprogramm würden ausschließlich Forschungsziele verfolgt.

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