02:45 15 Dezember 2018
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    Baubeginn für Atomkraftwerk in Kasachstan verzögert sich

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    ASTANA, 23. Februar (RIA Novosti). Der Baubeginn für ein Atomkraftwerk in der kasachischen Stadt Aktau verzögert sich "bis auf weiteres".

    Das teilte der Minister für Energie und Naturressourcen der zentralasiatischen Republik Kasachstan, Sauat Mynbajew, am Montag in der kasachischen Hauptstadt Astana mit. Zuerst sollten Probleme der Übertragung intellektueller Rechte durch Russland gelöst werden, sagte er.

    "Das Geld für das Atomkraftwerk Aktau (Gebiet Mangistau) war bereits zur Verfügung gestellt worden. Aber wir mussten es wieder an den Staatshaushalt überweisen, weil die Summe ohne eine entsprechende rechtliche Grundlage nicht ausgegeben werden durfte."

    Der Minister erinnerte daran, dass sich Kasachstan seinerzeit verpflichtet hatte, die Erstellung technischer Dokumentationen (für das Kraftwerk) zu finanziern. "Da es bislang kein Abkommen über die Übertragung der Rechte auf geistiges Eigentum (Russlands) gab, beschlossen wir, dieses Geld vorerst nicht auszugeben."

    Kasachstan sollte für die Erstellung der Machbarkeitsstudie für das Atomkraftwerk Aktau 152 Millionen Tenge (rund 1,25 Millionen US-Dollar) bereitstellen. Das Kraftwerk mit einer Nennleistung von 60 Megawatt soll anstelle eines Schnellen Brüters vom Typ BN-350 gebaut werden.

    Die Anlage in Aktau war der weltweit erste industriemäßig betriebene Schnelle Brüter. Vor einigen Jahren wurde der Reaktor nach dem Ablauf der Betriebszeit unter Aufsicht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO) stillgelegt.

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