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    Russischer Forscher analysiert Aussichten von Gen-Waffen

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    MOSKAU, 25. März (RIA Novosti). Der renommierte russische Genforscher Nikolai Jankowski berichtet in einem RIA-Novosti-Interview, was die Entwicklung von Gen-Waffen behindert, die gegen bestimmte Völker einsetzbar wären.

    Im Hinblick auf Medienberichte über Versuche ausländischer Forscher, Ethno-Bomben zu entwickeln, erzählte Jankowski über die Forschungsergebnisse des von ihm geleiteten Wawilow-Instituts für allgemeine Genetik.

    „Wir konnten wirklich genetische Besonderheiten entdecken, die nur einer ethnischen Gemeinschaft eigen sind. Diese Besonderheiten kommen jedoch nur bei einem kleinen Teil der Vertreter dieser Gemeinschaft vor. Wenn ein genetischer Unterschied häufiger vorkommt, dehnt er sich unbedingt auf alle benachbarten ethnischen Gemeinschaften aus“, so das Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften.

    „Heute gibt es also keine Technologien für die Entwicklung von Waffen, die nur ein Volk anhand seiner genetischen Merkmale vernichten würden. Wenn diese Waffen irgendwann entstehen, werden sie nur gegen einen kleinen Teil des jeweiligen Volkes wirksam sein. Wenn aber viele Merkmale auf einmal anvisiert werden, wird auch die Bevölkerung der benachbarten Regionen betroffen“, hieß es.

    Bei vielen europäischen Völkern hingen genetische Bande außerdem mehr mit ihrer geographischen Nachbarschaft als mit sprachlichen Gemeinsamkeiten zusammen: „Von einigen genetischen Merkmalen her sind etwa kroatische Slawen Italienern näher als russischen Slawen. Slowaken sind Österreichern näher als Russen“.

    „Die ethnische Angehörigkeit ist eher eine kulturelle als eine genetische Tatsache“, betonte der Forscher.

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