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    Gazprom bekommt neuen Fernmeldesatelliten

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    Der Satellitenbetreiber "Gazprom Weltraumsysteme" wird 2011 einen neuen Fernmeldesatelliten bekommen.

    MOSKAU, 28. Juli (RIA Novosti). Der Satellitenbetreiber "Gazprom Weltraumsysteme" wird 2011 einen neuen Fernmeldesatelliten bekommen.

    Der Vertrag über die Entwicklung des Weltraumsystems Jamal-300 mit dem Satelliten Jamal-300K, der zwischen dem Unternehmen "Reschetnjow-Satelliteninformationssysteme" (Russ. Abk.: ISS) und der Aktiengesellschaft "Gazprom Weltraumsysteme" geschlossen worden war, trat im Juli in Kraft.

    Das geht aus einer ISS-Mitteilung hervor.

    Gemäß dem Vertrag wird das ISS die Projektierung, die Herstellung, die Erprobung, die Vorbereitung des Weltraumapparats auf den Start und seine Inbetriebnahme auf der Umlaufbahn vornehmen sowie die Bodenanlage für die Steuerung des Satelliten vorbereiten.

    Jamal-300K wird auf der Basis der zukunftsträchtigen Satellitenplattform der mittleren Klasse Express-1000N (ISS-Entwicklung) gebaut. Die Leistung, die für die Nutzlast des Satelliten notwendig ist, wird zumindest 5,6 KW betragen. Am Weltraumapparat werden 26 Transponder (Funk- und Kommunikationsgeräte, die eingehende Signale aufnehmen und weiterleiten) installiert.

    Der Start ist für Mitte 2011 gemeinsam mit dem Weltraumapparat Telekom 3 geplant, der auch für die ISS entwickelt und hergestellt wird.

    "Gaszrom Weltraumsysteme" ist einer der zwei Satellitenbetreiber, die auf dem russischen und dem internationalen Markt arbeiten.

    Das Unternehmen wurde 1992 auf Initiative von Gazprom unter Beteiligung der Forschungs- und Produktionsvereinigung Energija und der Gazprombank gegründet. Die Hauptrichtungen seiner Tätigkeit sind: Entwicklung von Weltraumsystemen unterschiedlicher Zweckbestimmung; Satelliten für Fernbeobachtung der Erde; Bau von Informations- und Kommunikationsnetzen; Erbringung von Dienstleistungen auf der Basis der eigenen Fernmeldesatelliten Jamal.

    Die Aktionäre sind Gazprom (80 Prozent), das Raketen- und Raumfahrtunternehmen Energija (16 Prozent) und Gazprombank (4 Prozent).

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