13:56 23 August 2017
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    Neue Hypothese: Dinosaurier konnten sich mit Giftalgen zu Tode gefressen haben

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    MOSKAU, 20. Oktober (RIA Novosti). Die Schlüsselrolle beim Massenaussterben von Lebewesen, von insbesondere Dynosauriern, das sich in der Geschichte der Erde mehrmals ereignet hatte, haben voraussichtlich Algen gespielt.

    Zu dieser Meinung gelangten die Wissenschaftler James Castle und John Rodgers von der Clemson University.

    Das Massenaussterben, darunter der Untergang der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren, wurde bislang auf einen Asteroideneinschlag oder vulkanische Aktivitäten zurückgeführt. Die amerikanischen Wissenschaftler sind aber der Ansicht, dass eine explosionsartige Vermehrung der Algen wegen des Temperaturanstiegs die Katastrophe verursacht haben könnte.

    Die Algen setzten große Mengen von verschiedenen Toxinen frei, die in hohen Konzentrationen tödlich sind. Die Algen nahmen die Toxine aus dem Grundwasser auf, danach geraten sie in den Organismus der Grasfresser. Außerdem löst die Vermehrung der Algen und ihre Fäulnis einen CO2-Mangel im Wasser, was zum Aussterben der Fauna führt.

    Die Wissenschaftler betonen, dass die Ergebnisse ihrer Studie sich nicht nur auf die Evolutionsgeschichte der Erde bezieht, sondern auch auf die Zukunft unseres Planeten. Die globale Klimaerwärmung und der Wassertemperaturanstieg in den Weltmeeren können eine explosionsartige Vermehrung von Algen und eine neue "Vergiftung der Welt" herbeiführen.

     

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