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    Roskosmos wirft Armee Behinderung des neuen Raketenprogramms vor

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    Der erste Start der umweltfreundlichen russischen Rakete Angara wird sich offenbar verzögern, teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos mit und machte das Verteidigungsministerium dafür verantwortlich.

    MOSKAU, 18. November (RIA Novosti). Der erste Start der umweltfreundlichen russischen Rakete Angara wird sich offenbar verzögern, teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos mit und machte das Verteidigungsministerium dafür verantwortlich.

    Das Verteidigungsministerium finanziert die Errichtung der Startanlagen auf dem Weltraumbahnhof Plessezk im nordrussischen Gebiet Archangelsk nicht im erforderlichen Maße, beklagte Roskosmos-Chef Anatoli Perminow am Mittwoch.

    „Wegen der Unterfinanzierung gibt es wirklich eine ernsthafte Verzögerung bei der Errichtung der Startanlagen… Ein Jahr ist bestimmt verloren“, hieß es. Plessezk dient sowohl für militärische als auch für zivile Raketenstarts.

    Ursprünglich sollten die Startanlagen für Angara 2010 fertiggestellt werden. Die erste Rakete des neuen Typs sollte 2011 von Plessezk starten. Mit der Entwicklung und dem Testprogramm der eigentlichen Rakete gibt es laut Perminow keine Verzögerung.

    Dank dem Verzicht auf den traditionellen toxischen Treibstoff gilt das Angara-Projekt als ökologisch unbedenklich.

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