22:23 20 November 2017
SNA Radio
    Wissen

    Russisches Löschflugzeug unternimmt Schauflüge rund um die Welt

    Wissen
    Zum Kurzlink
    0 19 0 0

    Ein russisches Amphibienflugzeug des Typs Be-200 befindet sich auf einer insgesamt mehr als 55.000 Kilometer langen Reise rund um die Erde, um bei zahlreichen Zwischenstopps Schauflüge zu absolvieren.

    MOSKAU, 30. März (RIA Novosti). Ein russisches Amphibienflugzeug des Typs Be-200 befindet sich auf einer insgesamt mehr als 55.000 Kilometer langen Reise rund um die Erde, um bei zahlreichen Zwischenstopps Schauflüge zu absolvieren.

    Wie der mit dem Hersteller TANTK kooperierende Versicherer RIC am Dienstag mitteilte, findet die Mission vom 15. März bis 23. April statt. Insgesamt gebe es 35 Überflüge mit Zwischenstopps in Russland, Kanada, den USA, Panama, Peru, Chile, Paraguay, Brasilien, Venezuela, der Dominikanischen Republik, Grönland, Island, Norwegen und Finnland.

    Wie ein RIA-Novosti-Reporter vor Ort berichtete, hatte das Löschflugzeug am Sonntag einen Schauflug bei der Luftfahrtmesse FIDAE 2010 absolviert. Die Maschine zerstäubte sieben Tonnen gefärbtes Wasser. Die Zuschauer applaudierten, als sie eine rot-blaue Wolke sahen. Auch Schauflüge in Brasilien, Venezuela und den USA stehen auf dem Programm.

    Fotostrecke: Amphibienflugzeug Be-200 an der Flammenfront

    Eine Be-200 in Grundausführung ist in der Lage, 72 Menschen oder bis zu 7,5 Tonnen Nutzlast an Bord zu nehmen und eine Geschwindigkeit von 710 Stundenkilometer zu erreichen. Die Flugweite beträgt bis zu 3.850 Kilometer.

    Eine Modifikation, die dem russischen Zivilschutz zur Verfügung steht, ist für die Brandlöschung geeignet. Der Treibstoff im Tank reicht dabei aus, um bei mehreren Flügen insgesamt mehr als 300 Tonnen Wasser aus natürlichen Gewässern zu schöpfen und über dem Brandort abzuwerfen, falls dieser nicht mehr als 100 Kilometer vom Startplatz entfernt liegt. Die Maschine kann das Wasser auch bei hohen Fluggeschwindigkeiten aufnehmen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren