23:37 14 Dezember 2018
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    Start der indischen Trägerrakete GSLV gescheitert

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    Der Start der indischen Trägerrakete GSLV, die den Kommunikationssatelliten GSAT-4 ins All bringen sollte, ist gescheitert. Die Rakete war am Donnerstag erstmals mit einer heimischen Oberstufe ins All geschossen worden.

    NEU DELHI, 15. April (RIA Novosti). Der Start der indischen Trägerrakete GSLV, die den Kommunikationssatelliten GSAT-4 ins All bringen sollte, ist gescheitert. Die Rakete war am Donnerstag erstmals mit einer heimischen Oberstufe ins All geschossen worden.

    Die Rakete war am Nachmittag vom Weltraumbahnhof Sriharikota an der Südostküste Indiens gestartet. Als sie 60 km Höhe erreichte, brach die Verbindung mit der Rakete ab. Die indische Raumfahrtbehörde ISRO führte den Fehlstart auf Probleme in der Oberstufe zurück.

    Zuvor war die indische Trägerrakete bereits mehrmals mit der russischen Oberstufe 12KRB ins All geflogen. Der Bau der eigenen Oberstufe hat Indien knapp 80 Millionen US-Dollar gekostet.

    Trotz des Fehlstarts will die ISRO noch in diesem Jahr eine weitere Rakete mit der heimischen Oberstufe ins All schießen. Der heutige Start kostete 75 Millionen Dollar, von denen 35 Millionen Dollar auf den Bau des 2,2 Tonnen schweren Satelliten GSAT-4 entfielen.

    Bislang sind nur die USA, Russland, Frankreich, Japan und China technisch in der Lage, kryogene Booster für den Start schwerer Satelliten zu bauen.

     

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