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    Deutscher Radarsatellit TanDEM-X von russischer Trägerrakete ins All gebracht

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    Eine Trägerrakete RS-20B, die am Montag vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet ist, brachte den deutschen Radarsatelliten TanDEM-X auf die Umlaufbahn.

    MOSKAU, 21. Juni (RIA Novosti). Eine Trägerrakete RS-20B, die am Montag vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet ist, brachte den deutschen Radarsatelliten TanDEM-X auf die Umlaufbahn.

    Das teilte der Sprecher der russischen strategischen Raketentruppen, Vadim Kowal, am Montag mit.

    Die Raumsonde TanDEM-X mit einer Masse von 1350 Kilogramm hat keine Aufgaben militärischer Bestimmung. Sie wird in einer Höhe von 514, 8 Kilometern eingesetzt. Dieser Weltraumapparat ist für die Schaffung eines globalen digitalen Höhenmodells bestimmt.

    Nach Plänen der deutschen Seite wird seine aktive Betriebsdauer auf der Umlaufbahn fünf Jahre ausmachen

    Die Rakete RS-20B war 1983 hergestellt worden. Sie stand seit über 24 Jahren im Betrieb und wurde 2008 ausgemustert.

    Das Programm „Dnepr“ zur Nutzung der ausgemusterten Raketen vom Typ RS-20 bei Starts von Weltraumapparaten wird auf Initiative der Präsidenten Russlands und der Ukraine seit Mitte der 90er Jahre vorigen Jahrhunderts erfolgreich umgesetzt.

    Durch eine gemeinsame Entscheidung der Russischen Raumfahrtagentur Roskosmos und der Nationalen Raumfahrtbehörde der Ukraine wurde 1998 das internationale Raumfahrtunternehmen Kosmotrans für die Verwaltung des „Dnepr“-Programms und die Koordinierung der Tätigkeit der führenden Raketen- und Raumfahrtbetriebe Russlands und der Ukraine gegründet.

    Nach dem „Dnepr“-Programm waren insgesamt über 50 Weltraumapparate gestartet worden, die verschiedenen staatlichen und privaten Unternehmen Russlands, der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Italiens, der Ukraine, Schwedens, Japans, Ägyptens, Saudi-Arabiens und Malaysias angehören.

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