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    Vulkan auf Kamtschatka spuckt sieben Kilometer hohe Aschesäule

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    Der Vulkan Karymski auf der im äußersten Nordosten Russlands gelegenen Halbinsel Kamtschatka hat am Mittwoch eine rund sieben Kilometer hohe Aschesäule ausgespuckt.

    PETROPAWLOSK-KAMTSCHATSKI, 30. Juni (RIA Novosti). Der Vulkan Karymski auf der im äußersten Nordosten Russlands gelegenen Halbinsel Kamtschatka hat am Mittwoch eine rund sieben Kilometer hohe Aschesäule ausgespuckt.

    Wie RIA Novosti von einem Sprecher der regionalen Filiale des Geophysikalischen Dienstes erfuhr, haben die örtlichen Erdbebenwarten seit Dienstag rund 70 lokale Erdbeben im Raum des Vulkans registriert.

    Die visuellen Beobachtungen seien zwar erschwert, aber die gewonnenen seismischen Angaben ließen darauf schließen, dass die Ascheauswürfe mit lokalen Erdbeben einhergegangen seien. Beim stärksten Auswurf sei die Asche in eine Höhe von sieben Kilometern geschleudert worden.

    Der Ausbruch des Vulkans Karymski hatte am 2. Januar 1996 begonnen und dauert seitdem mit wechselnder Intensität an.

    Die Ortschaften der Halbinsel sind von der Vulkantätigkeit nicht bedroht.

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