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    Impfstoff gegen HIV wird in Russland an Freiwilligen getestet

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    Das russische Forschungszentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ in Nowosibirsk bei der Russischen Verbraucherschutzbehörde hat einen Impfstoff gegen die HIV-Infektion entwickelt und alle notwendigen Dokumente für seine klinische Erprobung an Freiwilligen bekommen.

    NOWOSIBIRSK, 23. Juli (RIA Novosti). Das russische Forschungszentrum für Virologie und Biotechnologie „Vektor“ in Nowosibirsk bei der Russischen Verbraucherschutzbehörde hat einen Impfstoff gegen die HIV-Infektion entwickelt und alle notwendigen Dokumente für seine klinische Erprobung an Freiwilligen bekommen.

    Wie der Pressedienst des Forschungszentrums „Vektor“ am Freitag weiter mitteilte, hat es in den Jahren 2008 bis 2010 große Arbeit zur Entwicklung des Impfstoffes gegen die HIV-Infektion geleistet. Im Ergebnis sei ein Impfstoff entstanden, der den Namen KombiVICvak bekam. In diesem Vakzin seien B-Zell- und T-Zell-Immunogene in einer Nanostruktur vereinigt.

    Bei diesem Präparat handelt es sich dem Pressedienst zufolge um einen der aussichtsreichsten Impfstoffe weltweit. Der Impfstoff induziere Antikörper, die nicht nur Antigene HIV-1 erkennen, sondern auch das Virus im System „in Vitro“ neutralisieren können.

    Wie das Institut mitteilt haben bis heute drei Serien des experimentellen Impfstoffs die Laborprüfungen bestanden. Jetzt könne das Präparat zu den klinischen Erprobungen an Freiwilligen zugelassen werden. Die erste Phase der klinischen Tests am Impfstoff KombiVICvak solle noch 2010 abgeschlossen werden.

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