20:44 17 Dezember 2017
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    Sojus TMA-17. Archiv

    Gescheitertes Abdockmanöver der Sojus beeinflusst NASA-Pläne nicht

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    Der missglückte Abkopplungsversuch des bemannten Raumschiffes Sojus TMA-18 am Freitagmorgen von der ISS wird sich laut dem Vize-Direktor der bemannten NASA-Programme in Russland, Mark Bowman, nicht auf die NASA-Pläne auswirken.


    Der missglückte Abkopplungsversuch des bemannten Raumschiffes Sojus TMA-18 am Freitagmorgen von der ISS wird sich laut dem Vize-Direktor der bemannten NASA-Programme in Russland, Mark Bowman, nicht auf die NASA-Pläne auswirken. 

    „Wie ich glaube, wird das Shuttle-Programm dadurch nicht beeinflusst. Wenn die Landung morgen erfolgt, wird die nächste Sojus plangemäß gestartet. Und wir setzen die Vorbereitung eines Shuttles auf den Start am 1. November fort. Alles läuft nach Plan“, sagte Bowman.

    „Wir halten immer einen Zusatzplan parat“, teilte der NASA-Mitarbeiter mit. Für den Fall, dass ein Abkopplungsmanöver oder eine Landung scheitern sollte, ist immer eine zusätzliche Möglichkeit vorgesehen, so Bowman.

    Ihm zufolge sind die in Karaganda und Dscheskasgan verbliebenen Fachleute bereit, wenn nötig nach der Sojus-Besatzung zu suchen und sie zu retten. „Wir könnten unsere Kommunikationsmittel und unsere Satelliten nutzen, wenn die russische Seite es nötig hat“, sagte Bowman.

    Die Abkopplung des Sojus-Raumschiffes mit den zwei russischen Kosmonauten Alexander Skworzow und Michail Kornijenko sowie der Nasa-Astronautin Tracy Caldwell-Dyson von der Internationalen Raumstation war aus technischen Gründen vom Freitagmorgen auf den Samstag verschoben worden.

    Bordingenieur Fjodor Jurtschichin soll an Bord der Raumstation unter dem Antriebsgehäuse der Kopplungseinrichtung ein abgefallenes Zahnrad entdeckt haben, das das Abdocken des Raumschiffes behindert haben könnte.

    Der neue Abkopplungstermin ist auf den Samstag, 03:59 Uhr MESZ, festgesetzt.


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