00:51 20 Oktober 2018
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    Russland will jeden zweiten Weltraumstart nach Fernost verlegen

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    Der neue Weltraumbahnhof im Fernost-Gebiet Amur soll künftig nahezu die Hälfte aller russischen Weltraumstarts übernehmen, teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. Sie verspricht eine neue Ära bei der Erschließung des Weltalls.

    Der neue Weltraumbahnhof im Fernost-Gebiet Amur soll künftig nahezu die Hälfte aller russischen Weltraumstarts übernehmen, teilte die Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. Sie verspricht eine neue Ära bei der Erschließung des Weltalls.

    „Gegen 2020 sollen 45 Prozent aller russischen Trägerraketen vom fernöstlichen Weltraumbahnhof Wostotschny starten. Mit diesem Startplatz tritt die russische Raumfahrt in eine neue Entwicklungsphase ein“, sagte Roskosmos-Vizechef Viktor Remischewski am Samstag.

    Der neue Weltraumbahnhof enthalte voraussichtlich zwei Startanlagen und ein Trainingszentrum für Kosmonauten. In der Nähe entstehe eine ganze Stadt für Mitarbeiter des Kosmodroms und deren Familien, so Remischewski.

    Wie es zuvor hieß, soll bereits im Jahr 2015 die erste Rakete vom neuen Weltrasumbahnhof starten. Der erste bemannte Start erfolge voraussichtlich 2018. Derzeit nutzt Russland vor allem den in Kasachstan gepachteten Kosmodrom Baikonur.

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