12:34 20 November 2018
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    Russischer Wettersatellit Elektro-L ins All gebracht

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    Der russische Wettersatellit Elektro-L, der am Donnerstag mit einer Zenit-3SB-Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet ist, hat seine Umlaufbahn erreicht. Der Weltraumapparat trennte sich um 00.28 Uhr Moskauer Zeit vom neuen Booster Fregat-SB.

    Der russische Wettersatellit Elektro-L, der am Donnerstag mit einer Zenit-3SB-Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet ist, hat seine Umlaufbahn erreicht. Der Weltraumapparat trennte sich um 00.28 Uhr Moskauer Zeit vom neuen Booster Fregat-SB.

    Das teilte ein Vertreter der Russischen Raumfahrtagentur Roskosmos RIA Novosti mit. Ihm zufolge erfolgte die Trennung normal.

    Der russische Wettersatellit wird im Bestand der nationalen meteorologischen Gruppierung (insgesamt drei Weltraumapparate) von einem geostationären Orbit aus das Wetter in regionalem und globalem Maßstab prognostizieren und den Zustand von Meeren und Ozeanen, der Ionosphäre und des Magnetfeldes der Erde sowie die heliogeophysikalische Situation im erdnahen Weltraum analysieren.

    Der in der Lawotschkin-Forschungs- und Produktionsvereinigung hergestellte Elektro-L wird die Erde im sichtbaren und im Infrarot-Bereich mit einem Auflösungsvermögen von einem bzw. vier Kilometern aufnehmen. Voraussichtlich soll der Satellit für zehn Jahre im Orbit im Einsatz sein.

    Der Start hätte bereits am 25. Dezember 2010 stattfinden sollen. Im Zusammenhang mit einer zusätzlichen Überprüfung der Dokumentation des neuartigen Fregat-SB-Boosters, für den der Start den Beginn seiner Flug- und Konstruktionserprobungen bedeutet, wurde der Start jedoch aufgeschoben.

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