13:25 20 November 2018
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    Funkwetterkomplex (Symbolbild)

    Nach Satelliten-Panne: Russischer Raumapparat funktioniert nur begrenzt

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    Der geodätische militärische Satellit Geo-IK-2, der am Dienstag gestartet worden und auf eine falsche Umlaufbahn geraten ist, kann seine Funktionen russischen Experten zufolge nur begrenzt und für kurze Zeit erfüllen.

    Der geodätische militärische Satellit Geo-IK-2, der am Dienstag gestartet worden und auf eine falsche Umlaufbahn geraten ist, kann seine Funktionen russischen Experten zufolge nur begrenzt und für kurze Zeit erfüllen.

    Der Grund: Die Solarbatterien des Satelliten können auf einer niedrigeren Umlaufbahn nicht ausreichend Energie liefern. Das erfuhr RIA Novosti am Mittwoch inoffiziell aus Raumfahrtkreisen.

    „Das Nordamerikanische Luft- und Weltraum-Verteidigungskommando (NORAD) beobachtet den russischen Raumapparat auf einer Umlaufbahn mit folgenden Parametern: 99,46 Grad Neigungswinkel, 1021 Kilometer maximale Erdentfernung, 369 Kilometer minimale Erdentfernung. Für einen planmäßigen Betrieb hätte der Satellit auf eine Kreisbahn mit einer minimalen Erdentfernung von rund 1000 Kilometern gebracht werden müssen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    „Der Raumapparat kann mit den eigenen Triebwerken nicht auf die berechnete Umlaufbahn einlenken, denn seine Treibstoffvorräte reichen dafür nicht aus“, hieß es.

    Der Militärsatellit war am Dienstag vom nordrussischen Raumbahnhof Plessezk mit einer leichten Rockot-Trägerrakete gestartet worden. Der Raumapparat konnte nicht zur festgelegten Zeit Funkkontakt aufnehmen. Wie sich später herausstellte, war der Raumapparat auf eine niedrigere Umlaufbahn geraten als vorgesehen.

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