00:24 16 Dezember 2017
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    Russland will Radioisotope an Iran liefern

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Russland hat sich bereit erklärt, einen Vertrag über die Lieferung von Radioisotopen für die Belange der iranischen Medizin zu unterzeichnen.

    Russland hat sich bereit erklärt, einen Vertrag über die Lieferung von Radioisotopen für die Belange der iranischen Medizin zu unterzeichnen.

    Das teilte ein Vertreter des russischen Staatskonzerns Rosatom am Dienstag in Moskau mit. Ihm zufolge hatte Rosatom-Chef Sergej Kirijenko am gleichen Tag in Teheran mit Irans Vizepräsident und Atomchef Feridun Abbasi Davani verhandelt. "Erörtert wurden Fragen, die das geplante Hochfahren des Atomkraftwerks Buschehr auf das minimal kontrollierte Leistungsniveau betreffen", hieß es. 

    Zudem wiesen die Gesprächspartner mit Genugtuung auf positive Resultate von Tests der an den Iran gelieferten Proben von Molybdän- und Jod-Isotopen hin. Die Ergebnisse der Tests ermöglichen die Unterzeichnung eines Vertrages über die Lieferung russischer Isotope an den Iran. Es handelt sich um Molybdän-99 mit einer Strahlung von bis zu 100 Curie pro Woche und Jod-131 mit einer Strahlung von bis zu 15 Curie pro Woche.

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