08:44 08 April 2020
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    Juri Gagarin - der erste Mensch im Weltall (33)
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    Das russische Programm zur Weltraumerschließung soll laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Russischen Forschungszentrums WZIOM ausgebaut werden. Diesen Standpunkt unterstützen 55 Prozent der Bürger Russlands.

    Das russische Programm zur Weltraumerschließung soll laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Russischen Forschungszentrums WZIOM ausgebaut werden. Diesen Standpunkt unterstützen 55 Prozent der Bürger Russlands.

    Heute vor 50 Jahren unternahm der sowjetische Kosmonaut Juri Gagarin den ersten Weltraumflug in der Geschichte der Weltraumerschließung. Das Jubiläumsdatum wird weltweit groß gefeiert.

    Laut der jüngsten WZIOM-Forschung plädieren heute 55 Prozent der befragten Bürger Russlands für eine Erweiterung des nationalen Programms zur Weltraumerschließung. Zum Vergleich: 1998 sind es nur 40 Prozent gewesen. Fast 28 Prozent der Befragten raten, die kosmischen Programme im heutigen Umfang zu belassen. Nur sechs Prozent bestehen auf einer Kürzung der Programme (1998 waren es zehn Prozent).

    Die Weltraumerschließung soll laut den Umfrageergebnissen vor allem der Förderung von Wissenschaft und Hochtechnologien dienen (53 Prozent). 44 Prozent der Befragten meinen, die Weltraumerschließung festigt die Verteidigungsfähigkeit des Landes. Nur 18 Prozent der Bürger meinen, die Erschließung des Weltraums ist für ein hohes Ansehen des Landes wichtig.

    Zugenommen hat die Zahl der Russen, die kosmische Programme für notwendig halten, um den Flugzeug- und Raumschiffbau zu fördern und somit neue Arbeitsplätze zu schaffen (heute 14 Prozent im Vergleich zu neun Prozent im Jahre 2004). Für 13 Prozent sind diese Programme wichtig, um gleichberechtigt mit den USA, der EU und China zu konkurrieren (2004 waren es zehn Prozent).

    Immer mehr Menschen unterstützen die Pläne internationaler Programme für Mond- und Marsflüge (heute neun Prozent gegenüber drei Prozent 2004) und zur Entwicklung des Weltraumtourismus (vier Prozent im Vergleich zu einem Prozent im Jahre 2004).

    Das Forschungszentrum WZIOM hat am 2./3. April 1600 Einwohner von 138 Orten in 46 russischen Gebieten, Regionen und Republiken befragt. Der statistische Fehler liegt bei höchstens 3,4 Prozent.

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