01:29 13 November 2018
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    Nach Fukushima-Ungück: Spuren von Radioaktivität vor Südkurilen nachgewiesen

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    Das russische Expertenteam an Bord des Forschungsschiffes „Pawel Gordijenko“ hat nach amtlichen Angaben im Pazifikwasser vor den Kleinkurilen-Inseln Cäsiumisotope aus dem japanischen Unglückskraftwerk Fukushima-1 festgestellt.

    Das russische Expertenteam an Bord des Forschungsschiffes „Pawel Gordijenko“ hat nach amtlichen Angaben im Pazifikwasser vor den Kleinkurilen-Inseln Cäsiumisotope aus dem japanischen Unglückskraftwerk Fukushima-1 festgestellt.

    Wie Expeditionschef Alexander Nikitin, stellvertretender Laborleiter der Vereinigung „Taifun“ des russischen Dienstes für Hydrometeorologie und Umweltkontrolle, jedoch am Dienstag RIA Novosti mitteilte, überschreiten die Strahlenwerte in diesem Meeresgebiet die Norm nicht.

    „Der Cäsium-13-Gehalt des Meereswassers beträgt rund zwei Becquerel je Kubikmeter und der Cäsium-134-Gehalt rund ein Becquerel. Das sind Spuren der aus Japan kommenden Radioaktivität, wenn diese Isotopenmenge auch unter einem Tausendstel des Normalwertes liegt. Die bisher entnommenen Luftproben haben keine Jod- und Cäsiumisotope ergeben. Die Radioaktivität überschreitet somit die natürlichen Untergrund-Werte nicht“, sagte der Expeditionschef.

    Die Hauptaufgabe der Expedition der russischen Geographiegesellschaft an Bord der „Pawel Gordijenko“ besteht darin, das Wasser des Japanischen Meeres und des Pazifikgebietes vor den Kurilen und der Halbinsel Kamtschatka auf Radioaktivität zu untersuchen.

    Die erste Etappe der Expedition soll bis Mitte Mai dauern. Die zweite soll im August/September 2011 beginnen. Die Expeditionsroute verläuft von Wladiwostok über das Japanische Meer, zwischen den japanischen Inseln Hokkaido und Honshu, über die Straße von Sangar, an den Kurilen-Inseln entlang bis nach Petropawlowsk-Kamtschatski.

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