23:39 19 Juni 2018
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    Große Umweltkatastrophen passieren immer öfter

    Große Umweltkatastrophen passieren immer öfter - Russlands Zivilschutzminister

    © Foto : © RIA Novosti . Evgeny Pahomov
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    Globale Katastrophen ereignen sich in der heutigen Welt viel öfter als in der Vergangenheit. In den vergangenen anderthalb Jahren wurden laut Russlands Zivilschutzminister Sergej Schoigu weltweit sieben Naturkatastrophen registriert, wie sie sich normalerweise einmal in tausend Jahren ereignen.

    Globale Katastrophen ereignen sich in der heutigen Welt viel öfter als in der Vergangenheit. In den vergangenen anderthalb Jahren wurden laut Russlands Zivilschutzminister Sergej Schoigu weltweit sieben Naturkatastrophen registriert, wie sie sich normalerweise einmal in tausend Jahren ereignen.

    Der russische Zivilschutzminister erwähnte unter den seltenen Naturkatastrophen, die normalerweise einmal in tausend Jahren vorkommen, die Waldbrände in Russland im Sommer 2010, die Flutkatastrophe in Pakistan im Sommer 2010, den Eisregen im Winter 2010 in Zentralrussland sowie die Tsunami- und Nuklearkatastrophe in Japan im Frühjahr 2011.

    Die Wissenschaftler und die Sicherheitsstrukturen, die mit Notstandssituationen konfrontiert werden, haben daher die Aufgabe, immer neue Rettungsmittel und Hochtechnologien zu entwickeln, sagte Schoigu am Dienstag bei der Eröffnung der internationalen Ausstellung „Umfassende Sicherheit - 2011“ im Russischen Messezentrum (russ. Abk.: WWZ) in Moskau.

    Der Eröffnungszeremonie wohnten auch der Vizepremier Russlands Sergej Iwanow und Innenminister Raschid Nurgalijew bei. Nurgalijew verwies in seiner Rede auf den globalen Charakter der heutigen Gefahren und auf die Notwendigkeit, komplex an die Gewährleistung der Sicherheit der Persönlichkeit, der Gesellschaft und des Staates heranzugehen.

    Die Ausstellung „Umfassende Sicherheit“, an der 440 Unternehmen aus 25 Ländern teilnehmen, ist vom russischen Innenministerium und vom Zivilschutzministerium organisiert worden. Auf der Messe werden neue Feuerlöschanlagen, Ausrüstungen für Rettung auf Wasser, Einrichtungen für Videobeobachtung sowie unbemannte Flugapparate russischer und ausländischer Herkunft vorgestellt, die von den Rettungskräften des russischen Zivilschutzes, des Innen- und des Verteidigungsministeriums verwendet werden.

    Die Ausstellung findet vom 17. bis 20. Mai statt. Am 20. Mai sollen laut Schoigu einige Exponate auf einem Übungsgelände in Noginsk bei Moskau in Aktion vorgeführt werden. „Das ist keine Einzelfertigung, sondern die Technik, die in Serienproduktion geht“, betonte der Zivilschutzminister.