08:29 13 November 2018
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    Einmaliges astrophysikalisches Labor in Russland gestartet

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    Das russische astrophysikalische Observatorium Spektr-R zur Erforschung des Weltalls ist am Montagmorgen mit einer Trägerrakete des Typs Zenit-2SB vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet worden.

    Das russische astrophysikalische Observatorium Spektr-R zur Erforschung des Weltalls ist am Montagmorgen mit einer Trägerrakete des Typs Zenit-2SB vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet worden.

    Das Labor Spektr-R (Projekt RadioAstron) war im Auftrag der russischen Weltrumbehörde Roskosmos gebaut worden. Die Aufgabe des Projekts besteht in Untersuchungen diverser Objekte im Weltall mit einer einmalig hohen Winkelauflösung im Zentimeter- und im Dezimeter-Wellenbereich, der mit Hilfe eines Radioteleskops an Bord des Apparats Spektr-R erreicht wird, das zusammen mit den größten Radioteleskopen auf der Erde im Interferometer-Modus zusammenarbeitet. Das Radioteleskop an Bord von Spektr-R hat ein Durchmesser von zehn Metern.

    RadioAstron wird Galaktik-Kerne, schwarze Löcher, Teilchenbeschleunigung, Magnetfelder, kosmische Strahlen u. a. erforschen. Diese Apparaturen können kosmologische Effekte ermitteln sowie dunkle Materien und dunkle Energien wie auch Bereiche der Bildung von Sternen und planetaren Systemen untersuchen. Darüber hinaus sollen diese Apparaturen die Lücken Russlands beim Monitoring der Sonnenaktivität wettmachen.

    Das astrophysikalische Labor soll im Laufe von mindestens fünf Jahren einsetzbar sein.

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