19:38 24 November 2017
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    Weltraum-Pannenserie: Russlands Generalstaatsanwalt stellt Fahrlässigkeit fest

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    Der russische Telekommunikationssatellit Express-AM4 und der Raumfrachter Progress M-12M sind im August dieses Jahres aufgrund der Fahrlässigkeit von Mitarbeitern der staatlichen Betriebe der Raumfahrtbranche verloren gegangen, teilte Marina Gridnewa, Sprecherin der russischen Generalstaatsanwaltschaft, am Dienstag RIA Novosti mit.

    Der russische Telekommunikationssatellit Express-AM4 und der Raumfrachter Progress M-12M sind im August dieses Jahres aufgrund der Fahrlässigkeit von Mitarbeitern der staatlichen Betriebe der Raumfahrtbranche verloren gegangen, teilte Marina Gridnewa, Sprecherin der russischen Generalstaatsanwaltschaft, am Dienstag RIA Novosti mit.

    Zu dem neuesten Kommunikationssatelliten Express-AM4, der vom Weltraumbahnhof Baikonur (Kasachstan) mit einer Proton-M-Rakete mit dem Booster Bris-M gestartet worden war, konnte 18. August in der berechneten Zeit keine Verbindung aufgenommen werden. Start und Flug der Proton-Rakete erfolgten gemäß dem geplanten Programm. Aufgrund einer Störung im Bris-M-Steuerungssystem kam es zu einem Fehler in der Flugbahn des Orbitalblocks, bestehend aus dem Booster und dem Weltraumapparat. Im Ergebnis gelangte der Satellit in eine falsche Umlaufbahn.

    Ein Raumschiff Progress kostet 650  bis 700 Millionen Rubel (umgerechnet etwa 16, 4 Millionen Euro).

    In die jüngste Pannenserie in der russischen Raumfahrt fügte sich auch der Absturz einer Trägerrakete Sojus-U mit dem Raumfrachter Progress M-12M, der am 24. August Lebensmittel und Ausrüstung zur Internationalen Raumstation bringen sollte.

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