02:02 21 November 2017
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    Satelliten-Absturz: Keine Teile von Rosat bedrohen Russland

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    Nach Berechnungen der russischen Weltraumtruppen wird Russland von den abstürzenden Resten des deutschen Röntgensatelliten Rosat nicht getroffen.

    Nach Berechnungen der russischen Weltraumtruppen wird Russland von den abstürzenden Resten des deutschen Röntgensatelliten Rosat nicht getroffen.

    Dies teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Alexej Solotuchin, am Donnerstag Journalisten mit.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass einige Teile des Satelliten in einem Raum abstürzen können, der sich von Berlin und Samara im Norden bis zur Inselgruppe Tierra del Fuege im Süden erstreckt.

    „Der Absturz einiger Fragmente des Raumfahrzeugs, die in den dichten Schichten der Erdatmosphäre nicht verglühen, wird am 23. Oktober um 05.00 Uhr Moskauer Zeit erwartet“, sagte Solotuchin. Ausgehend von den jüngsten Angaben „kann man behaupten, dass keine Reste des Satelliten auf das Territorium Russlands abstürzen“.

    Das endgültige Datum, die Zeit und der Ort des Absturzes können sich unter dem Einfluss äußerer Faktoren ändern, hieß es.
     
    Mitarbeiter des Hauptzentrums für Kontrolle des Weltraums der russischen Weltraumtruppen halten die Veränderungen der Flugparameter des Satelliten unter ständiger Kontrolle. 

    Zuletzt waren am 24. September größere Teile des US-Satelliten Uars von der Größe eines Busses und mit einem Gewicht von 6,5 Tonnen auf die Erde abstürzt. 

    Der Röntgensatellit Rosat wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) entworfen und gebaut und 1990 von der Nasa gestartet. Ursprünglich sollte Rosat nur 18 Monate im Einsatz sein. Es war jedoch gelungen, seine Nutzungsdauer auf fast acht Jahre zu verlängern. Rosat ist im Februar 1999 abgeschaltet worden.

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