14:57 21 November 2017
SNA Radio
    Wissen

    Mit russischer Sojus-Rakete gestartete Galileo-Satelliten im All ausgesetzt

    Wissen
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0

    Die mit einer russischen Sojus-ST-Rakete gestarteten Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo sind am Freitag in berechneter Umlaufbahn ausgesetzt worden.

    Die mit einer russischen Sojus-ST-Rakete gestarteten Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo sind am Freitag in berechneter Umlaufbahn ausgesetzt worden.

    Das teilte ein Vertreter der Europäischen Raumfahrtbehörde (ESA) Journalisten mit. Zum ersten Mal habe eine russische Rakete von einem ausländischen Weltraumbahnhof abgehoben - von Kourou auf Französisch Guayana. Die beiden Raumapparate seien um 16.19 Uhr MESZ abgeworfen worden. Sie hätten bereits ihre Solarzellen entfaltet und funktionierten normal. Funkkontakt mit dem Flugleitzentrum in Toulouse sei hergestellt, hieß es.

    Derzeit sind vier Galileo-Satelliten im Orbit. Die ersten zwei wurden 2005 bzw. 2008 gestartet und sind im Testbetrieb. Komplett funktionstüchtig wird das Galileo-System etwa im Jahr 2020, wenn mindestens 30 Apparate in einer Höhe von 23 200 Metern um die Erde kreisen. Kunden können gewisse Dienste bereits ab 2014 nutzen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren