04:46 23 September 2018
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    Esa: Kontaktaufnahme zu Marssonde Phobos-Grunt gescheitert

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    Marsmond-Sonde Phobos-Grunt (90)
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    Der Esa-Bahnverfolgungsstation im australischen Perth ist es während der ersten für die Nacht auf Freitag geplanten Funkverbindung nicht gelungen, Kontakt mit der russischen Raumsonde Phobos-Grunt herzustellen. Das teilte René Pischel, Chef der Vertretung der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa in Moskau, RIA Novosti mit.

    Der Esa-Bahnverfolgungsstation im australischen Perth ist es während der ersten für die Nacht auf Freitag geplanten Funkverbindung nicht gelungen, Kontakt mit der russischen Raumsonde Phobos-Grunt herzustellen. Das teilte René Pischel, Chef der Vertretung der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa in Moskau, RIA Novosti mit. 

    „Der Versuch misslang. Wir haben kein Signal erhalten“, hieß es.

    Pischel zufolge werden in der Nacht von der australischen Station drei weitere Versuche unternommen, sich mit dem russischen Apparat in Verbindung zu setzen.

    Zuvor hatte die australische Bahnverfolgungsstation des Estrack-Netzes erstmals nach einem zweiwöchigen Schweigen ein Signal von der russischen Station erhalten können, die auf einer erdnahen Umlaufbahn „steckengeblieben“ war und die Flugbahn zum Mars nicht erreichte. Die von der Station erhaltenen telemetrischen Daten erwiesen sich jedoch als unbrauchbar. 

    Die in der Nacht auf den 9. November gestartete russische Raumsonde Phobos-Grunt  - das erste derartige Projekt seit 15 Jahren - kreist nach einer Panne um die Erde, statt Kurs auf den gleichnamigen Marstrabanten zu nehmen, unter anderem um von dort Gesteinsproben zur Erde zu bringen.

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