06:01 19 November 2017
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    Phobos-Grunt-Panne: Russische Experten machen kosmische Strahlung verantwortlich

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    Marsmond-Sonde Phobos-Grunt (90)
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    Die Panne mit der russischen Marsmondsonde Phobos-Grunt ist laut der russischen Weltraumbehörde Roskosmos auf einen Fehler im Bordcomputer zurückzuführen, der wiederum durch kosmische Strahlung ausgelöst worden war.

    Die Panne mit der russischen Marsmondsonde Phobos-Grunt ist laut der russischen Weltraumbehörde Roskosmos auf einen Fehler im Bordcomputer zurückzuführen, der wiederum durch kosmische Strahlung ausgelöst worden war.

    Es sei zu einem Neustart der Bordcomputeranlage gekommen, die sich dann auf den Energiespar- und Wartemodus umgestellt habe, sagte der Chef der Weltraumbehörde, Wladimir Popowkin, am Dienstag in Woronesch (Mittelrussland) in einer Beratung zu Problemen der Entwicklung der einheimischen Raumfahrt.

    Die zuständige Untersuchungskommission sehe die wahrscheinlichste Ursache für den Computerausfall in der lokalen Einwirkung von schweren geladenen Weltraumteilchen auf die Bordcomputeranlage, so Popowkin.

    Phobos-Grunt, die erste russische interplanetare Sonde seit 15 Jahren, war am 9. November 2011 gestartet worden und hätte Gesteinsproben vom Marsmond Phobos zur Erde bringen sollen. Die Sonde hatte die vorgegebene Übergangsbahn zum Mars verfehlt und war in einer erdnahen Umlaufbahn zurückgeblieben. Bruchteile der Sonde stürzten am 15. Januar in den Pazifik ab.

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