06:06 23 September 2018
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    Tiefste Bohrung der Welt in Japan niedergebracht

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    Verheerendes Erdbeben in Japan (279)
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    Japanische Meeresforscher haben zur Klärung der Ursachen des starken Erbebens, das sich vor der japanischen Küste im März 2011 ereignet hatte, die tiefste Unterwasserbohrung der Welt niedergebracht. Ihre Tiefe beträgt 856,5 Meter, meldet die Agentur Jiji.

    Japanische Meeresforscher haben zur Klärung der Ursachen des starken Erbebens, das sich vor der japanischen Küste im März 2011 ereignet hatte, die tiefste Unterwasserbohrung der Welt niedergebracht. Ihre Tiefe beträgt 856,5 Meter, meldet die Agentur Jiji.

    Die Arbeiten wurden von Bord eines Forschungsschiffes vor der Küste der Präfektur Miyagi durchgeführt.

    Das Niederbringen erfolgte auf dem Grund des Japangrabens in einer Tiefe von 6883 Metern. Die Gesamtlänge des Schachts macht 7740 Meter aus.

    Der vorangegangene Rekord war 1978 aufgestallt worden, als US-Wissenschaftler auf dem Grund des Marianengrabens eine 15,5 Meter tiefe Bohrung niedergebracht hatten. Die Gesamtlänge belief sich auf 7049 Meter.

    Am 11. März 2011 wurde Japan von einem Erdbeben der Stärke 9,0 heimgesucht, das eine mehr als zehn Meter hohe Flutwelle auslöste. Im Ergebnis der Naturkatastrophe sind mehr als 19 000 Tote beziehungsweise Vermisste zu verzeichnen. Fast 380 000 Häuser wurden zerstört. Es kam zu einer Havarie im Atomkraftwerk Fukushima 1.

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