19:52 15 November 2018
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    Niederländischer Fernmeldesatellit mit Proton-M-Rakete vom Kosmodrom Baikonur gestartet

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    Der niederländische Fernmeldesatellit SES-5 (ursprüngliche Bezeichnung Sirius-5) ist am Montagabend mit einer Trägerrakete des Typs Proton-M vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet.

    Der niederländische Fernmeldesatellit SES-5 (ursprüngliche Bezeichnung Sirius-5) ist am Montagabend mit einer Trägerrakete des Typs Proton-M vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan gestartet.

    Wie RIA Novosti erfuhr, war der Start ursprünglich für den 19. Juni geplant, bei den Startvorbereitungen wurden aber Fehler in der Arbeit der 1. Stufe der Trägerrakete festgestellt.

    Ein zweites Mal wurde der Start von SES-5 vom 7. auf den 9. Juli wegen Probleme bei der Überprüfung der Treibstofftanks von Proton-M verschoben, teilte die russische Weltraumbehörde Roskosmos mit.

    Der Vertrag über die Nutzung der Proton-M-Rakete für den Start von SES-5 hatte die Gesellschaft International Launch Services Inc. (ILS) geschlossen. ILS war 1995 in den USA gegründet. Seit dem Mai 2008 gehört das Kontrollaktivenpaket dem russischen Chrunitschew-Zentrum, in dem die Proton-M-Rakete entwickelt und hergestellt wird.

    SES-5 ist ein geostationärer Fernmeldesatellit, der dem niederländischen Operator SES World Skies gehört. Der Apparat wurde von der US-Gesellschaft Space Systems/Loral hergestellt.

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