17:33 28 Januar 2020
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    Russische Trägerrakete bringt zwei Galileo-Satelliten erfolgreich ins All

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    Zwei am 12. Oktober mit einer russischen Sojus-ST-B-Rakete gestartete IOV-Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo sind am Samstag in der berechneten Umlaufbahn ausgesetzt worden.

    Zwei am 12. Oktober mit einer russischen Sojus-ST-B-Rakete gestartete IOV-Satelliten des europäischen Navigationssystems Galileo sind am Samstag in der berechneten Umlaufbahn ausgesetzt worden.

    Das teilte ein Vertreter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. Die Satelliten seien erfolgreich von der Trägerrakete abgetrennt worden, hieß es. Dies sei ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des zivilen Satellitennavigationssystems Galileo.

    Derzeit sind, die neu gestarteten ausgenommen, vier Galileo-Satelliten im Einsatz. Die ersten beiden – GIOVE-A  und GIOVE-B – wurden 2005 bzw. 2008 gestartet und sind im Testbetrieb. Außerdem befinden sich zwei weitere Satelliten im Orbit, die zu einer weiteren Etappe der Entfaltung des Systems – der In-Orbit-Validation (IOV) – gehören.

    Die komplette Funktionstüchtigkeit soll das Galileo-System etwa im Jahr 2020 erreichen, wenn mindestens 30 Apparate in einer Höhe von 23 200 Metern um die Erde kreisen. Kunden können gewisse Dienste bereits ab 2014 nutzen.

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