11:05 15 Dezember 2018
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    Rätselhafter Fund in Westsibirien: Yeti-Haare?

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    Ein im Süden Westsibiriens gefundenes Haarbüschel stammt mit hohem Wahrscheinlichkeitsgrad von einem Schneemenschen - einem Yeti, wie der Mitarbeiter der Russischen Universität für Hydrometeorologie Valentin Sapunow, der das Artefakt entdeckt hatte, RIA Novosti sagte.

    Ein im Süden Westsibiriens gefundenes Haarbüschel stammt mit hohem Wahrscheinlichkeitsgrad von einem Schneemenschen - einem Yeti, wie der Mitarbeiter der Russischen Universität für Hydrometeorologie Valentin Sapunow, der das Artefakt entdeckt hatte, RIA Novosti sagte.
     
    Sapunow zufolge waren die an der Asas-Höhle in Bergschorien (Kusnezker Kohlebecken) gefundenen Haare in Sankt Petersburg und Moskau sowie in den USA labormäßig untersucht worden. 
     
    Laut dem Wissenschaftler waren in der Asas-Höhle auch Spuren von Lebewesen entdeckt worden, welche sich mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit als Spuren von Yeti identifizieren lassen. Die in der Nähe gefundenen Haare, insbesondere die daraus gewonnene Kern-DNA, weisen mit 60- bis 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit auf Schneemenschen hin. Die untersuchte Kern-DNA ermöglicht laut dem Wissenschaftler die Erkenntnis, dass das betreffende Lebewesen dem heutigen Menschen näher steht als der Schimpanse.  
     
    Sapunow zufolge ist der Yeti nicht nur in der südwestsibirischen Taiga, sondern auch in anderen dünn besiedelten Regionen Russlands, etwa in Tundra-Gebieten, heimisch. Laut Augenzeugenberichten wurden sogar Außenbezirke von Sankt Petersburg mehrmals von Yeti besucht. Auch im Süden des Moskauer Umlandes (im Raum Domodedowo) soll ein Schneemensch gesehen worden sein. 
     
    Im Februar 2009 verbreitete die Verwaltung des westsibirischen Gebietes Kemerowo die Meldung, dass einheimische Jäger in Bergschorien, mitten in der Taiga, menschenartige Wesen gesehen hätten, die stark behaart und eineinhalb bis zwei Meter groß gewesen sein sollen.

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