14:50 18 August 2017
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    Zielorbit verfehlt: Problem lässt sich mit Satelliten-Triebwerken beheben - Experte

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    Der Kommunikationssatellit Jamal-402, der am Samstag von Baikonur gestartet war und wegen einer zu frühen Trennung von der Trägerrakete nicht die berechnete Umlaufbahn erreicht hat, kann mit eigenen Triebwerken in die Zielumlaufbahn eingelenkt werden. Das erfuhr RIA Novosti am Sonntag aus Fachkreisen.

    Der Kommunikationssatellit Jamal-402, der am Samstag von Baikonur gestartet war und wegen einer zu frühen Trennung von der Trägerrakete nicht die berechnete Umlaufbahn erreicht hat, kann mit eigenen Triebwerken in die Zielumlaufbahn eingelenkt werden. Das erfuhr RIA Novosti am Sonntag aus Fachkreisen.
     
    Laut dem Gesprächspartner der Agentur prüft der Satellitenhersteller Thales Alenia Space jetzt die Möglichkeit, den Raumapparat mit Hilfe seiner eigenen Triebwerke an den berechneten Standpunkt zu bringen. 
     
    Jamal-401 befindet sich in einer Umlaufbahn, die nahe der berechneten ist. Wenn kein mechanischer Schaden an dem Satelliten entstanden sei, könne er zweckentsprechend, wenn auch mit gewissen Einschränkungen betrieben werden, so der Experte.
     
    Nach vorläufigen Angaben hatte sich der Kommunikationssatellit durch einen Fehler im System der Briz-M-Oberstufe vier Minuten vor dem festgesetzten Zeitpunkt von der Trägerrakete getrennt. 
     
    Der im Auftrag des Unternehmens „Gazprom - Weltraumsysteme“ entwickelte Satellit soll der Übertragung von Sendungen über Russland, West- und Mitteleuropa, den Nahen Osten und Nordafrika dienen.

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