23:39 21 August 2017
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    US-Militär veröffentlicht Angaben zum falsch ausgesetzten russischen Satelliten

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    Die in der Nacht zum Sonntag von Baikonur gestarteten drei Objekte befinden sich auf elliptischen Umlaufbahnen mit den maximalen Erdentfernungen von 18 000 bis 35 000 Kilometern und den minimalen Erdentfernungen von 500 bis 3000 Kilometern, wie das Strategische US-Kommando auf seiner Webseite berichtet.

    Die in der Nacht zum Sonntag von Baikonur gestarteten drei Objekte befinden sich auf elliptischen Umlaufbahnen mit den maximalen Erdentfernungen von 18 000 bis 35 000 Kilometern und den minimalen Erdentfernungen von 500 bis 3000 Kilometern, wie das Strategische US-Kommando auf seiner Webseite berichtet.
     
    Es handelt sich vermutlich um den Kommunikationssatelliten Jamal-402, die Raketenoberstufe Briz-M und den trennbaren Treibstoffbehälter der Oberstufe. Die Briz-M-Oberstufe soll sich dabei auf der niedrigsten der Umlaufbahnen befinden.  
     
    Eine Proton-M-Rakete mit einer Briz-M-Oberstufe und dem Kommunikationssatelliten an Bord hatte am Samstagnachmittag vom Raumbahnhof Baikonur abgehoben. Der Start erfolgte plangemäß, aber der Satellit wurde vier Minuten zu früh ausgesetzt und befindet sich nun auf einer falschen Umlaufbahn. 
     
    Laut früheren Berichten wollen Fachleute der russischen Weltraumbehörde Roskosmos in der Nacht zum Montag die Triebwerksanlage des Satelliten zusätzlich in Gang bringen, damit dieser aus eigener Kraft die richtige Position erreichen kann. 
     
    Der Satellit, der von Thales Alenia Space im Auftrag von Gazprom Space Systems gebaut worden war, sollte eine geostationäre, 35 790 Kilometer hohe Umlaufbahn erreichen. Laut einem Sprecher des Auftraggebers wird der für 15 Jahre ausgelegte Satellit aufgrund des zusätzlichen Treibstoffverbrauchs nur elf Jahre betrieben werden können. 

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