00:23 21 September 2018
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    Deutsche Firma baut Dialysezentrum im russischen Brjansk

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    Der deutsche Konzern Fresenius Medical Care wird in den Bau eines Dialysezentrums in der russischen Stadt Brjansk rund 200 Millionen Rubel (5 Millionen Euro) investieren.

    Der deutsche Konzern Fresenius Medical Care wird in den Bau eines Dialysezentrums in der russischen Stadt Brjansk rund 200 Millionen Rubel (5 Millionen Euro) investieren.

    Das teilte der Berater der Vertretung des Gebiets Brjansk in Moskau, Viktor Timakow, am Donnerstag mit. Das Zentrum werde etwa 100 Fachkräfte beschäftigen, die zuvor in Deutschland auf Kosten der deutschen Firma ausgebildet würden, sagte er.

    Die mit dem Bau des Zentrums "Künstliche Niere" in Brjansk zusammenhängenden Fragen seien am vergangenen Mittwoch in Moskau von Gebietsgouverneur Fjodor Kostjutschenko und Vertretern der deutschen Firma erörtert worden. "Die Verhandlungen gingen mit der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen dem Gebiet Brjansk, der OOO Fresenius Nephrocare und der Baufirma Instroj Region zu Ende", sagte der Berater.

    Im neuen Zentrum werden bis zu 240 Patienten am Tag behandelt und etwa 37 000 diverse Prozeduren im Jahr durchgeführt. Zum Baubeginn machte Timakow keine Angaben.

    Fresenius Medical Care ist nach eigenen Angaben der weltweit führende Anbieter von Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. In einem weltweiten Netz aus über 2500 Dialysezentren betreut Fresenius Medical Care mehr als 190 000 Dialysepatienten in mehr als 100 Ländern. Im Mittelpunkt aller Aktivitäten stehen dabei die Verlängerung der Lebenserwartung und die Verbesserung der Lebensqualität.

    2008 wurde in Russland die Aktiengesellschaft Fresenius Nephrocare eingetragen, die Dialysezentren des deutschen Konzerns auf dem Territorium der Russischen Föderation einrichtet und verwaltet.

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