07:46 14 November 2018
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    Russische Interkontinentalrakete bringt südkoreanischen Satelliten sicher ins All

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    Eine russische Dnjepr-Trägerrakete hat am Donnerstag einen südkoreanischen Erdbeobachtungssatelliten ins All gebracht. Bei der Rakete handelt es sich um eine abgerüstete Atomrakete RS-20.

    Eine russische Dnjepr-Trägerrakete hat am Donnerstag einen südkoreanischen Erdbeobachtungssatelliten ins All gebracht. Bei der Rakete handelt es sich um eine abgerüstete Atomrakete RS-20.

    Die Rakete startete um 16:39 Uhr MESZ aus einem Silo in Jasny, dem Standort der gleichnamigen russischen Raketendivision bei Orenburg, wie ein Sprecher der Strategischen Raketentruppen mitteilte. Rund 16 Minuten nach dem Start sei der 1400 kg schwere Satellit KompSat-5 in der vorberechneten Umlaufbahn ausgesetzt worden.

    Bei der Dnjepr handelt es sich um eine umgebaute Interkontinentalrakete RS-20 (Nato-Code SS-18 „Satan“). Die Rakete ist Anfang der 1970er-Jahre in der Sowjetunion entwickelt worden und gilt auch heute als die stärkste weltweit. Bei einer Startmasse von mehr als 210 Tonnen kann die RS-20 Nutzlasten von bis zu 8,8 Tonnen etwa 16.000 Kilometer weit bringen.

    „Konkret diese ballistische Interkontinentalrakete des Typs RS-20B wurde 1994 gebaut und stand bei der Raketendivision Jasny im Dienst“, teilte der  Sprecher der Raketentruppen weiter mit. Nach 25 Dienstjahren sei diese Rakete 2009 ausgemustert und für Weltraumstarts umgebaut worden.

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