09:44 17 Juli 2018
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    „Chang'e-3“: China startet zu erster Mondlandung

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    China hat in der Nacht auf Montag eine Trägerrakete mit der Sonde „Chang‘e-3“ gestartet, die mit einem Mondfahrzeug an Bord auf dem Erdtrabanten landen soll. Den Start übertrug das chinesische Zentralfernsehen live.

    China hat in der Nacht auf Montag eine Trägerrakete mit der Sonde „Chang‘e-3“ gestartet, die mit einem Mondfahrzeug an Bord auf dem Erdtrabanten landen soll. Den Start übertrug das chinesische Zentralfernsehen live.

    Bisher waren noch keine chinesischen Weltraumapparate auf dem Mond gelandet. Das chinesische Programm für die Mondsondierung „Chang'e“ (zu Ehren der altchinesischen Mondgöttin benannt), beinhaltet drei Etappen: das Umfliegen des Erdtrabanten („Chang'e“ und „Chang'e“), die Landung auf dem Mond („Chang'e -3“ und „Chang'e-4“) und die Rückkehr zur Erde („Chang'e -5“ und „Chang'e-6“). 

    Der Weltraumapparat startete vom Kosmodrom Xichang in der Provinz Sichuan in Südwestchina.

    Die chinesische Mondsonde soll im Raum des Kraters Sinus Iridum landen.

    „Chang'e -3“ besteht aus einem Landemodul und einem Mondmobil, das zu Ehren eines mythologischen Hasen, der der Göttin Chang'e gehörte, „Yutu“ („Nephrit-Hase“) genannt wurde. Das Mondmobil, das sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 m/h bewegen kann, soll drei Monate lang die geologische Struktur und die Zusammensetzung der Mondoberfläche erforschen. 

    Der Apparat „Chang'e -1“ war 2007 zum Mond gestartet worden. Die von ihm gewonnenen Daten ermöglichten es chinesischen Wissenschaftlern, die erste Wärmekarte des Mondes zu erstellen.

    „Chang'e-2“ wurde im Oktober 2010 zum Mond geschossen. Einen Monat später erreichte sie ein Mondorbit in einer Höhe von 100 Kilometern. Von dort übertrug sie Aufnahmen der Mondoberfläche mit hoher Auflösung zur Erde.

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