09:13 16 Dezember 2018
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    Biosatellit Foton-M4 mit russisch-deutschem Experiment erreicht Umlaufbahn

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    Russisches Raumfahrtprogramm (250)
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    Der in der Nacht zum Samstag vom kasachischen Raumbahnhof Baikonur mit einer Sojus-2.1a-Trägerrakete gestartete Biosatellit Foton-M4 ist in der berechneten Umlaufbahn ausgesetzt worden. Das teilte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos am Samstag mit. ,

    Der in der Nacht zum Samstag vom kasachischen Raumbahnhof Baikonur mit einer Sojus-2.1a-Trägerrakete gestartete Biosatellit Foton-M4 ist in der berechneten Umlaufbahn ausgesetzt worden. Das teilte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos am Samstag mit.

    An Bord des Satelliten sind fünf Eidechsen sowie Fliegen, diverse Mikroorganismen, Pilzsporen und Pflanzensamen. Ziel der Experimente besteht darin, den Einfluss der Schwerelosigkeit auf unterschiedliche Organismen zu bestimmen.

    Geplant ferner mehrere andere Experimente unter anderem in Biotechnologie, Radiobiologie und Physik. Wichtiger Teil des Einsatzes sind russisch-deutsche Experimente zum Züchten von Halbleiter-Kristallen in der Schwerelosigkeit. Die Resultate werden für die elektronische Industrie von großer Bedeutung sein.

    Die Kapsel mit den Lebewesen und Samen soll in etwa zwei Monaten bei Orenburg am Ural landen.

    Der Foton-M4-Satellit wiegt rund 6,8 Tonnen, von denen 850 Kilogramm auf Forschungsgeräte entfallen. Der Apparat hat eine Einsatzdauer von 60 Tagen. Seine durchschnittliche Flughöhe beträgt 575 Kilometer, deutlich über der Flugbahn der Internationalen Weltraumstation ISS.

    Der Vorgänger Foton-M3 war am 14. September 2007 ins All gestartet und kehrte nach zwölf Tagen zur Erde zurück.

     

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