17:52 24 September 2020
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    Missglückte Mission des Raumfrachters Progress M-27M (16)
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    Wenn es in der allernächsten Zeit nicht gelingt, den Raumfrachter Progress M-27M, der sich drehend in einer Umlaufbahn befindet und nicht auf Kommandos reagiert, unter die Kontrolle zu bringen, wird es kaum möglich sein, ihn auch mit Hilfe von Kosmonauten an die Internationale Weltraumstation ISS manuell anzudocken.

    Dies meldet RIA Novosti am Mittwoch unter Berufung auf eine Quelle in der Raumfahrtbranche.

    „Ehrlich gesagt, kann nur ein Wunder den Raumfrachter retten. Es gibt mit ihm keinen Kontakt“, so die Quelle. Da es bisher nicht gelungen sei, den Transporter, der sich schnell um die eigene Achse dreht, zu stabilisieren, erscheint eine manuelle bzw. eine Fernandockung äußerst gefährlich. Denn dies könne sowohl für die Besatzung als auch für die ISS verhängnisvoll werden. Kaum jemand würde dies wagen: Zu hoch sei die Verantwortung, denn es handle sich um Menschenleben.

    Am wahrscheinlichsten sei die Variante, dass das Schiff  von seinem Orbit schrittweise runterkommt und nach dem Eintritt in die dichten Schichten der Erdatmosphäre verglüht.

    Der russische Raumfrachter Progress M-27M war am Dienstagmorgen vom Raumbahnhof Baikonur aus ins All gestartet. Das Transportschiff soll 2,5 Tonnen Versorgungsgüter: Treibstoff, Sauerstoff, Nahrungsmittel, Forschungsgeräte, Pakete für die ISS-Crew sowie eine Siegesfahne zur ISS bringen.

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    Tags:
    Internationale Raumstation ISS, Transportraumschiff Progress-M27M, Baikonur