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12:54 17 Oktober 2019
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    NASA: Vorfall mit „Progress M-27M“ nicht kritisch für ISS

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    Missglückte Mission des Raumfrachters Progress M-27M (16)
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    Der Vorfall mit dem russischen Raumfrachter Progress M-27M, der am Donnerstag von Baikonur aus gestartet und in einer Umlaufbahn ins Taumeln geraten ist, wird sich auf die Arbeit der Internationalen Raumstation ISS nicht auswirken, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA auf ihrer Internetseite mit.

    Der Vorfall hatte sich am Dienstag ereignet, nachdem eine unbemannte Progress-Versorgungskapsel, die Lebensmittel, Wasser, Treibstoff und anderen Gütern für die Astronauten ins All bringen sollte, aus bisher ungeklärten Gründen auf eine zu hohe Erdumlaufbahn  gebracht wurde und vorerst nicht an die ISS angedockt werden kann. Eine telemetrische Kontaktaufnahme findet nicht statt. Der Frachter taumelt im Weltraum und dreht sich sehr schnell um die eigene Achse.

    Die sechsköpfige Crew der ISS sei nicht in Gefahr und setze ihre Arbeit im All weiter fort, heißt es in der Mitteilung. Auf der Raumstation gebe es noch ausreichend Vorräte.

    Die Progress-Kapsel habe keine Fracht an Bord, die für das US-amerikanische Segment der Raumstation ISS lebenswichtig wäre. Nach Angaben der NASA arbeiten sowohl das amerikanische als auch das russische Segment wie üblich und verfügen über Vorräte, die selbst nach dem Eintreffen des nächsten Versorgungsfrachters ausreichen würden.

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    Missglückte Mission des Raumfrachters Progress M-27M (16)

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    Transportraumschiff Progress-M27M, Internationale Raumstation ISS, NASA