19:45 10 Dezember 2019
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    Keine Hungersnot im All: Lage in ISS „instabil, aber nicht kritisch“ – Experte

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    Die Situation mit der Verpflegung der Raumflieger normalisiert sich nach der Ankunft des Raumfrachters Progress-M28-M, wie Alexander Schelesnjakow, Mitglied der Russischen Akademie für Raumforschung, mitteilte.

    „Die Situation ist nicht mehr akut, die Vorräte an Lebensmitteln, Wasser und Sauerstoff wurden nachgefüllt und reichen für mehrere Monate“, sagte er. „Man kann sagen, dass sich die Situation normalisiert.“

    Im August soll ein japanischer Raumfrachter zur Raumstation ISS starten, fügte er hinzu. Ende Juli fliegt eine neue Mannschaft zur Station, die ebenfalls Fracht mitbringen wird. „Das Weltraumteam wird nicht hungern müssen“, so Schelesnjakow.

    In den zurückliegenden zwei Monaten war es zu zwei missglückten Starts von Raumtransportern zur ISS gekommen. Das russische Progress-Raumschiff verfehlte am 28. April die vorgegebene Umlaufbahn. Kurz nach dem Start des amerikanischen Transporters Dragon am 28. Juni explodierte die Trägerrakete Falcon 9.

    Nach dem Ausfall der beiden Transporter war die Versorgungssituation an Bord der ISS „instabil, aber nicht kritisch“, so der Experte. Zuvor hatten einige Medien berichtet, dass die Besatzung zumindest bis zur Ankunft des japanischen Raumfrachters ihre Ressourcen werde sparen müssen.

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    Progress M28M, Internationale Raumstation ISS, Alexander Schelesnjakow