11:32 24 Januar 2020
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    US-amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, dass bei der chemotherapeutischen Krebsbehandlung niedrige Dosierungen effektiver sind, als höhere, wie Medical Xpress berichtet

    Mitarbeiter des Onkologischen Zentrums „Moffit“ und des Krebsforschungsinstitutes im US-Bundesstaat Florida haben bei Versuchen mit brustkrebskranken Mäusen herausgefunden, dass permanente niedrige Dosierungen der Chemotherapie die Tumoren reduzieren und dabei keine resistenten Zellen hinterlassen, wie sie nach Abschluss einer üblichen Chemotherapie in der Regel außer Kontrolle geraten.

    Die Forscher sind zu dem Schluss gelangt, dass die Anwendung von niedrigen Dosierungen die Zahl der Nebenwirkungen am Ende einer Therapie verringert. Laut den Urhebern der Studie kann „die adaptive Behandlungsstrategie ein langes ‚wachstumsfreies Überleben‘ sichern“.

    Bei einer adaptiven Behandlung, die anfangs höhere Dosierungen und deren allmähliche Verringerung vorsieht, sei kein Wachstumsrezidiv von Krebszellen beobachtet worden, hieß es.

    Nach Behauptung der Forscher können die Anti-Krebs-Präparate bei 60 bis 80 Prozent der Mäuse, die eine adaptive Behandlung durchlaufen sind, völlig abgesetzt werden.

    Es müssen aber noch zahlreiche Tests erfolgen, bevor die Methode an Menschen erprobt werden kann.

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