14:58 29 Januar 2020
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    Die Zahl der in der Wildnis lebenden Tiger ist erstmals seit 100 Jahren wieder auf mehr als 3800 Exemplare angestiegen, wie die Umweltstiftung WWF am 11. April auf ihrer Webseite meldete.

    Dieser positive Einfluss ist der verbesserten Überwachung und den verstärkten  Schutzmaßnahmen für die Raubtiere zu verdanken, hob die Stiftung hervor.

    Die Population stieg durch die in Russland, Indien und Nepal lebenden Tiger. Dabei sind die Raubkatzen in Kambodscha gar nicht mehr anzutreffen. In anderen Ländern können diese Raubtiere auch verschwinden, sollten behördliche Sofortmaßnahmen ausbleiben. Dem Experten von der Tierschutzvereinigung, Barney Long, zufolge ist die Zahl der Tiger um 97 Prozent geschrumpft. Wichtig sei jetzt, nicht zuzulassen, dass sich diese kritische Situation wiederhole. Dafür müsse eine umfassende Herangehensweise für die Erhaltung und die Wiederherstellung der Zahl dieser seltenen Tierart gefunden werden, heben die Experten hervor.

    Trotz der gestiegenen Zahl der Tiger betonen die Experten, dass diese Tiere immer noch vom Aussterben bedroht sind. Die nächsten sechs Jahre sollen für die Erhaltung der positiven Dynamik entscheidend werden. Das wichtigste Problem stellen die Wilddiebe dar, die die Tiere wegen ihres Fells sowie ihrer Körperteile töten, die in der chinesischen und indischen Volksmedizin aktiv verwendet werden. Auch kommen viele Tiger in Konflikten mit den Nutzviehhaltern ums Leben, hebt die WWF-Stiftung hervor.

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    Tags:
    World Wildlife Fund (WWF)