18:16 18 November 2019
SNA Radio
    Cannabis

    Cannabiskonsum - nicht so ohne: DNA-Mutation bei mehreren Generationen

    © REUTERS / Alessandro Bianchi
    Wissen
    Zum Kurzlink
    15550
    Abonnieren

    Verwendung von Hanf als Rauschmittel kann die DNA verändern und Mutationen verursachen, die zu ernsthaften Krankheiten, wie etwa Krebs, führen können, warnen die Experten. Dabei tauchen die Veränderungen nicht nur bei dem Raucher selbst auf, sondern vererben sich auch an seine Kinder und mehrere Generationen weiter, wie die „Daily Mail“ mitteilt.

    Dr. Stuart Reece und Professor Gary Hulse von der Schule für Psychiatrie an der Universität von West-Australien haben viele Daten erhoben und analysiert und sind zu der Schlussfolgerung gekommen, dass Krebs und andere Krankheiten von der mit dem Rauschgift in Zusammenhang stehenden Veränderung des Erbgutes hervorgerufen werden.
    „Mit dem zunehmenden Cannabiskonsum ist das eine spürbare Wirkung auf die Bevölkerung“, erklärt Dr. Reece.

    Eine Person kann dem Anschein nach gesund sein und eine normale Lebensweise führen, doch eine unsichtbare Zerstörung der DNA-Zellen kann an die Kinder weitergeben werden.

    „Auch wenn die Mutter niemals in ihrem Leben gekifft hat, sind die Mutationen mit dem Sperma des Vaters übertragbar, was in ernsthafte und fatale Krankheiten bei den Kindern münden kann“, fügte Dr.Reece an.

    Die Veränderung der DNA-Struktur durch Cannabis-Chemikalien könne zu einem verzögerten Zellenaufbau führen und in diesem Fall einen ernsthaften Einfluss auf das Fötus-Wachstum ausüben, indem sie Gliedmaßen und andere lebenswichtige Organe einer Fehlentwicklung aussetzt und Krebs verschiedener Arten verursacht.

    „Die Kinder, die im Mutterleib der Einwirkung von Cannabis ausgesetzt waren, weisen die am schlechtesten behandelbaren Krebsarten in den ersten Lebensjahren auf“, so der Forscher.

    Vorangehende Studien hatten schon einen Beweis für den Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und ernsthaften Krankheiten geliefert. Jedoch gab es bisher keine Belege für den Einfluss auf die Nachkommen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Gesundheitsminister: Bald gibt’s Cannabis in Deutschland auf Rezept
    „Wo US Army, dort Drogen“: Boliviens Präsident will US-Stützpunkte auflösen
    Drogen-U-Boot vor Kolumbiens Pazifikküste gestoppt
    Ukrainischer Anti-Drogen-Chef verspricht Homosexuellen „Strafe des Himmels“
    Tags:
    Australien